Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

§ 1 Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über IT-Dienstleistungen, die zwischen der Recaster Software GmbH, vertreten durch den Geschäftsführer Herrn Alexander Jost, Eduard-Schloemann-Str. 35, 40237 Düsseldorf (nachstehend „Dienstleister“) und ihren Vertragspartnern (nachstehend „Auftraggeber“) im Rahmen des auf der Webseite www.qken.de angebotenen Dienstleistungsportfolios geschlossen werden. Abweichende oder widersprechende Regelungen bedürfen der schriftlichen Bestätigung durch den Dienstleister.

§ 2 Vertragsgegenstand und Zustandekommen

2.1 Vertragsgegenstand ist die Erbringung von IT-Dienstleistungen, insbesondere Fehlerdiagnosen und deren Behebung per Fernwartung (Remote-Support) sowie in Ausnahmefällen vor Ort.

2.2 Der Dienstleister bietet während der auf der Webseite definierten Kerngeschäftszeiten eine kostenlose Erst-Diagnose von maximal 10 Minuten an. Diese Diagnose stellt eine unverbindliche Analyse dar und begründet noch keinen entgeltlichen Vertrag. Ein Anspruch auf Problemlösung innerhalb dieser Zeit besteht nicht.

2.3 Ein entgeltlicher Dienstleistungsvertrag kommt zustande, nachdem der Dienstleister im Anschluss an die Diagnose dem Auftraggeber mündlich (z. B. telefonisch) oder in Textform (z. B. via WhatsApp, E-Mail) ein Lösungsangebot zu einem Festpreis (Paket) unterbreitet und der Auftraggeber dieses Angebot annimmt. Mit dieser Annahme erteilt der Auftraggeber einen verbindlichen, kostenpflichtigen Auftrag.

§ 3 Preise, Zahlungsbedingungen und Notdienst

3.1 Es gelten die auf der Webseite des Dienstleisters zum Zeitpunkt der Auftragserteilung ausgewiesenen Paketpreise. Alle Preise verstehen sich als Endpreise. [Hinweis: Falls du umsatzsteuerpflichtig bist, musst du hier "zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer" ergänzen].

3.2 Für Dienstleistungen außerhalb der Kerngeschäftszeiten (Notdienst) werden die auf der Webseite ausgewiesenen Notdienst-Pauschalen zusätzlich zum Paketpreis fällig. Die Notdienst-Pauschale deckt die priorisierte Bearbeitung und die Fehlerdiagnose ab und ist bereits mit der Beauftragung des Notdienstes fällig.

3.3 Die Vergütung ist unmittelbar nach Erbringung der Dienstleistung ohne Abzug fällig. Die Zahlung erfolgt in der Regel über die vom Dienstleister angebotenen elektronischen Zahlungsmethoden (z. B. PayPal.me, Überweisung).

3.4 Kommt der Auftraggeber in Zahlungsverzug, ist der Dienstleister berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe geltend zu machen.

§ 4 Pflichten des Auftraggebers & Datensicherung

4.1 Die primäre Pflicht des Auftraggebers ist die Mitwirkung bei der Problemlösung, insbesondere durch die Bereitstellung notwendiger Informationen und Zugänge (z. B. Fernwartungs-Software wie AnyDesk).

4.2 WICHTIG - DATENSICHERUNG: Dem Auftraggeber obliegt die alleinige und vollumfängliche Verantwortung für die regelmäßige Sicherung seiner Daten. Der Auftraggeber ist verpflichtet, VOR Beginn der Dienstleistung durch den Dienstleister eine vollständige und aktuelle Datensicherung (Backup) aller relevanten Daten auf einem externen Medium durchzuführen. Der Dienstleister weist ausdrücklich darauf hin, dass bei Arbeiten am System, insbesondere bei der Behebung von Software- oder Hardwarefehlern, ein Risiko des Datenverlusts besteht.

4.3 Der Auftraggeber stellt den Dienstleister von allen Ansprüchen Dritter frei, die sich aus der Bearbeitung der vom Auftraggeber überlassenen Daten ergeben könnten.

§ 5 Haftung

5.1 Haftungsbeschränkung bei leichter Fahrlässigkeit: Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (sog. Kardinalpflichten) ist die Haftung des Dienstleisters auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Auftraggeber regelmäßig vertrauen darf. Im Übrigen ist eine Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen.

5.2 Besonderer Haftungsausschluss für Datenverlust: Unter Verweis auf die alleinige Pflicht des Auftraggebers zur Datensicherung gemäß § 4.2 dieser AGB gilt: Eine Haftung für den Verlust von Daten ist ausgeschlossen, soweit der Schaden auf der unterlassenen und unvollständigen Datensicherung durch den Auftraggeber beruht. Die Haftung für einen Datenverlust wird darüber hinaus auf den typischen Wiederherstellungsaufwand beschränkt, der bei regelmäßiger Anfertigung von Sicherungskopien durch den Auftraggeber eingetreten wäre.

5.3 Haftung für bestehende Mängel: Der Dienstleister haftet nicht für bereits bestehende Mängel oder Schäden an der Hard- oder Software des Auftraggebers, die vor Vertragsbeginn vorhanden waren, auch wenn diese erst im Zuge der Diagnose entdeckt werden.

5.4 Ausnahmen von Haftungsbeschränkungen: Von den Haftungsbeschränkungen oder -ausschlüssen, die sich aus § 5.1 bis § 5.3 ergeben, ausgenommen sind Haftungsfälle für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Dienstleisters, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen.

§ 6 Schlussbestimmungen

6.1 Für die Geschäftsverbindung zwischen den Parteien gilt ausschließlich deutsches Recht.

6.2 Hat der Auftraggeber keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland oder ist er Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für sämtliche Streitigkeiten aus diesem Vertrag der Geschäftssitz des Dienstleisters in Düsseldorf.

6.3 Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, so berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht.